NEW:   CAN - The Singles - CD 1969-90 Spoon  •  GROBSCHNITT - Ballermann - 2 LP (remastered) (180g) (Black & White Vinyl) Vertig  •  GROBSCHNITT - Jumbo - 2 LP (remastered) (180g) (Black & White Vinyl) Vertigo  •  GROBSCHNITT - Grobschnitt - 2 LP (remastered) (180g) (Black & White Vinyl) Verti  •  COSMIC FALL / APHODYL - Starsplit - CD Clostridium  •  SCHICKERT, GUNTER - Samtvogel - LP 1974 WahWah  •  ELECTRIC ORANGE - EOXXV- 2 CD 2017 Studio Fleisch  •  POPOL VUH - Die Nacht Der Seele (tantric Songs) - LP 1979 WahWah  •  ZWEISTEIN - Trip • Flip - OUT • MEDITATION - 3 CD Captain Trip  •  ZWEISTEIN - Trip • Flip - OUT • MEDITATION 3 LP + 7 inch WahWah  •  NGOZI FAMILY FEAT. CHRIS ZEBBY TEMBO - Heavy Connection - LP 1978 Shadoks  •  ALRUNE ROD - Hey Du - LP 1971 Shadoks  •  CEMENT - Utmaningen - LP 1977 Shadoks  •  BROWN SPIRITS - Brown Spirits - LP (black) Clostridium  •  SHADRACK CHAMELEON - Shadrack Chameleon - LP 1973 Out-Sider  •  RAIN - Rain - LP 1972 Out-Sider  •  N- 1 - Macht ihr mal, ich hab schon CD R.A.I.G.  •  VESPERO - Lique Mekwas - CD R.A.I.G.  •  TEMPLE OF THE SMOKE - …against Human Race - CD 2011 R.A.I.G.  •  ERLKOENIG - Erlkoenig - LP 1973 Krautrock Longhair  •  MICHAEL SCHENKER GROUP - Live At Rockpalast – Hamburg 1981 - CD + DVD MadeInGerm  •  WILD ROCKET - Dissociation Mechanics - LP ART FOR BLIND  •  CHRISTIAN BRENDEL & ZOMB - Le Peuple Des Songes - CD Musea  •  MAR-VISTA - Visions Of Sodal Ye - CD 1976 Strawberry Rain  •  ARC OF ASCENT - Realms Of The Metaphysical - LP (yellow black) Clostridium  •  ARC OF ASCENT - Realms Of The Metaphysical - LP (black) Clostridium  •  KUNGENS MÄN - Dag & Natt - 2 LP (colour) Adansonia Records  •  GURU GURU - Electric Cats - LP (black/red) Adansonia Records  •  THE IASCOPE - Serpentine Circles - LP (colour) Nasoni  •  CROWN LARKS - Population - LP Privat  •  >SOON:  

HABOOB - Haboob - CD 1971 Longhair Krautrock


  First official release. Don't buy the James & Smith bootleg!






Price: EUR 14.79 (incl. VAT) plus shipping

Shipping cost Germany: EUR 1.45
Shipping cost EU: EUR 4.50
Shipping cost international: EUR 4.50

    Menge:


Show all available 1 CDs of HABOOB
Show all available 149 items from the Longhair label
Show all available 84 CDs from the Longhair label
Show all available 65 LPs from the Longhair label

Question about this item
Tell a friend about this item


Category:

Krautrock / Progressiv
Manufacturer: Longhair
Original release year: 1971
Manufacturing year: 2009
Cat. Nr.: LHC00075
Medium:CD
Country:Germany
Processing time:1 day
Sound sample:.

First official CD-release of mysterious one-off project, co-led by 3 US expatriots living in Munich, Germany: Keyboardist Jimmy Jackson, drummer George Green and Guitarist William Powell. Major point of interest for most progressive and psychedelic rockfans is Haboobs very significant connection with Amon Düül II. Bandleader Jimmy Jackson plays organ on Amon Düüls Albums 'Dance of The Lemmings' and 'Wolf City'. He also played organ on many LPs of Embryo (Embryos Rache, Steig aus, Rock Session) and has further numerous studio credits (for example: Doldinger's Passport, Tangerine Dream 'Electronic Meditation'). On Haboob Jackson effects-laden organ and mellotron (here called 'choir-organ) are quite prominent. LP is comprised of a free improvisation, a very Hendrix-inspired Blues and some pretty straight forward funk-rock pieces. The end result is a collaboration between Amon Düül II and early Funkedelic. The music has a lot of appeal and those who are interested in a fusion of Euro-psychedelic rock with hints of funk should definitely seek this one out. Digitally remastered from original mastertapes and with bandstory. Great stuff!

Das gleichnamige Album von Haboob (arab. für Wüsten-/Sandsturm), erschienen 1971 auf dem HörZu Black Label, sollte der Startschuss für eine eigenständige Karriere des Organisten James (Jimmy) Jackson sein. Sowohl Jackson als auch die beiden Mitmusiker, Schlagzeuger George Green und Gitarrist William Powell waren amerikanische Staatsbürger, die die US Army (Jackson im Rang eines Sergeants) nach Deutschland und die Musik nach München verschlagen hatten. Jackson hatte sich bereits Meriten in seiner Zusammenarbeit mit Tangerine Dream (Electronic Meditation), Amon Düül II (Tanz der Lemminge), Doldinger's Motherhood und Embryo (Embryo's Rache) verdient. Amon Düül II-Produzent und Saxophonist Olaf Kübler nahm Jackson unter seine Fittiche und plante, ihn als eigenständigen Künstler bekannt zu machen. Vor seinen Gastauftritten hatte Jackson zusammen mit Lothar Meid (Bassist,Amon Düül II) im Münchner Szene Club Tabarin die übliche 'Tanzschaffe' zum Besten gegeben. Auch George Green und William Powell traten dort auf. Drei Amerikaner in München taten sich also Ende 1970 zu Haboob zusammen. Produzent Kübler buchte das Bavaria Studio in München und Peter Kramper, der auch bei einigen Amon Düül II Alben an den Reglern saß, war als Toningenieur tätig. Das Album wurde innerhalb von 5 Tagen Ende März/Anfang April 1971 aufgenommen. Die eingespielten Titel waren Ergebnis ausgeprägter Improvisationen in denen die Musiker alles gaben, sozusagen ihr Innerstes nach außen kehrten, begünstigt durch Substanzen, deren Wirkung sich oft erst nach Einnahme zeigte.

Haboobs Musik ist ein einzigartiger Trip aus Psychedelic-Rock, Avantgarde, Hendrix-inspiriertem-Blues, Blues Rock und Psychedelic Funk-Rock. Oder wie David Wayne (new Gibraltar encyclopedia of progressive-rock) schreibt, eine Mischung aus Amon Düül II und frühen Funkedelic oder den Chambers Brothers (vielleicht sogar Sly Stone), ohne jedoch deren ausführliche Gitarren-Ausflüge.

In Fachkreisen bekannt ist das Album auch deswegen, weil Jackson neben seiner üblichen Orgel auch die sog. Chororgel (choir-organ) bediente, als einer von ganz wenigen Musikern, die zu dieser Zeit dazu befähigt waren. Er war einer der ersten Musiker, der sich überhaupt mit diesem Instrument beschäftigte, welches von einem Münchner Toningenieur entwickelt worden war. Die Chororgel wies Ähnlichkeiten zum Mellotron auf. Vorproduzierte Tonband-Schleifen, auf denen Klänge und Chöre aufgenommen waren, wurden über eine Tastatur in Gang gesetzt. Jackson spielte dieses Instrument zuvor auf dem Amon Düül II Album 'Tanz der Lemminge' und später noch auf 'Wolf City'. Über die Kontakte zu Amon Düül II - er hatte für 'Wolf City' seinen Moog zur Verfügung gestellt - machte auch Florian Fricke (Popol Vuh) Bekanntschaft mit diesem einzigartigen Instrument. In der Folgezeit benutzte er dieses Instrument für verschiedene Soundtracks von Filmen des Regisseurs Werner Herzog (u. a. Aguirre I, Aguirre II).

Wie ging es weiter mit Jimmy Jackson und Haboob? Der Plan, Jackson als eigenständigen Künstler zu etablieren, scheiterte. Die Musik von Haboob war trotz der Werbung durch das HörZu-Label (heute undenkbar, dass eine Massen-TV Zeitschrift eine derart spezielle Musik fördert) nicht massentauglich und finanziell ein Flop. Haboob war eine Seifenblase, die an der harten Realität des Musikgeschäfts trotz guten Willens sämtlicher Beteiligten schnell platzte. Jackson, der unbestritten in vielen Musikbereichen ein äußerst versierter Organist war, war weiter Gastmusiker, u. a. für Amon Düül II 'Wolf City', 'Lemmingmania'), Embryo ('Embryo's Rache', 'Steig aus', 'Rock Session'), Utopia, Doldinger's Passport usw. Mit Mal Waldron (elec. piano), Eberhard Weber (bass, cello), Fred Braceful (drums) nahm er 1971 für das renommierte Jazzlabel ECM das Album 'The Call' auf.

In den 80ern spielte er für Marius Müller Westernhagen auf dessen Album 'Stinker', veröffentlicht 1981und begleitete ihn anschließend auf der gleichnamigen Tour. Nach der Tour meinte Westernhagen, dass er mit englischen Musikern billiger zusammenarbeiten könne. Damit war das Engagement für Jackson beendet. Von nachfolgenden nennenswerten musikalischen Tätigkeiten Jacksons ist trotz umfangreicher Recherche nichts bekannt.

Der Werdegang von Gitarrist William Powell und Schlagzeuger George Green ist ebenfalls weitgehend unklar. Powell spielte auf dem Album des Saxofonisten Eddie Taylor 'Stormy Monday' (u.a. auch dabei: Lothar Meid). Er verstarb zwischenzeitlich. Green blieb der Münchner Musikszene treu und spielte u.a. mit dem Jazzgitarristen Titus Waldenfels (tourte September '94 - September '95 mit Embryo).

Was bleibt ist ein Album, welches den Zeitgeist der nicht nur musikalisch experimentierfreudigen frühen 70er Jahre eindrucksvoll widerspiegelt.

Wir danken besonders Olaf Kübler, der zur Wiederveröffentlichung des Albums maßgeblich beigetragen hat.

Manfred Steinheuer, Februar 2009





HABOOB - Haboob - CD 1971 Longhair Krautrock

Price: EUR 14.79

Krautrock
Longhair
Deutschland / 1971

Similar items:

EILIFF - Eiliff - CD 1971 Krautrock Deutschrock SPM

Price: EUR 11.42

Progressiv
SPM
Deutschland / 1971


HÖLDERLIN - Hölderlins Traum - CD 1972 ZYX

Price: EUR 12.98

Krautrock
ZYX
Deutschland / 1972


TETRAGON - Stretch - CD 1971 Krautrock Garden Of Delights

Price: EUR 14.90

Progressiv
Garden Of Delights
Deutschland / 1971


SAMETI - Hungry for love - CD 1974 Digipack Sireena

Price: EUR 13.50

Progressiv
Sireena
Deutschland / 1974



THORUP, PETER WITH FRIENDS - Wake up Your Mind- CD 1970 + 6 Bonus Longhair

Price: EUR 14.79

Psychedelic
Longhair
USA / 1970


WIND - Seasons - CD 1971 Longhair

Price: EUR 14.90

Krautrock
Longhair
Deutschland / 1971


NINE DAYS WONDER - Only the dancers - LP 1974 Longhair

Price: EUR 18.68

Progressiv
Longhair
Deutschland / 1974


MISSUS BEASTLY - SWF-Session 1974 - LP 1974 Longhair

Price: EUR 18.68

Krautrock
Longhair
Deutschland / 1974


© www.green-brain-krautrock.de�